Die Riester-Rente wird über Zulagen gefördert: eine Grundzulage je Sparer und eine Kinderzulage je Kind. Dadurch ist sie besonders für Familien mit mehreren Kindern und mittlerem Einkommen interessant. In der Auszahlungsphase ist sie voll steuerpflichtig, und die Verträge gelten als kostenintensiv — zu Recht, bei vielen.
Die Rürup- oder Basisrente wird über den Steuerabzug gefördert: Beiträge sind bis zu einem Höchstbetrag als Sonderausgaben absetzbar. Das wirkt umso stärker, je höher der persönliche Steuersatz ist — deshalb ist sie vor allem für Selbstständige und Gutverdiener gedacht.
Beide sind nicht kapitalisierbar: Es gibt keine Auszahlung auf einen Schlag, nur eine lebenslange Rente. Wer Flexibilität braucht, ist hier falsch.